Heute wird fast alles photographiert und so schnell wie möglich ins Netz gestellt. Schön und gut. Weltweit erreicht die Menge an Dateien astronomische Zahlen, die sich zurzeit auf 4,4 Billionen Gigabyte (Bilder inklusive) belaufen. Bis 2020 sind 44 Billionen Gigabyte zu erwarten. Bilder nehmen viele Speicherkapazität in Anspruch.

Die Frage darf wohl gestellt werden: Wem nutzt diese Kapazität? Seien wir jetzt ehrlich und lassen uns durch das Bildnetz stöbern. Was sehen wir?

Selfies, die Personen zeigen, die nicht unbedingt einverstanden sind, ihr Gesicht ins Netz öffentlich gestellt zu sehen. Situationen mit Personen, die besser niemals ins Netz publiziert wurden. Ganz abgesehen von den rechtlichen Aspekten, die dem/r „Photograph/in“ zum Verhängnis kommen können, bedarf der Veröffentlichung von Personenbildern die Einwilligung dieser Person. Ob diese Einwilligung rechtlich geregelt ist, oder nicht, spielt das hier überhaupt keine Rolle mehr, denn es ist eine Frage des Respekts. Bevor du deine Bilder ins Netz stellst, frage bitte stets deine Mitmenschen, die auf deinen Bildern zu sehen sind, ob sie mit der Veröffentlichung einverstanden sind.

Falls du deine Kreativität auf Probe stellen willst, dann photographiere nur das, was dich interessiert. Recherchiere auch nach außergewöhnlichen Aufnahmepositionen und -situationen. Das macht viel mehr Spaß und erst dann wirst du feststellen, dass ein Bild nicht gleich ein Bild ist.

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